Exkursion zur Berufsfeuerwehr

Am 05.11. machten sich einige unserer Bundesschwestern und drei Farbenbrüder aus dem KV zur Hauptwache der Berufsfeuerwehr Aachen auf. Die Exkursion dort startete mit einem kurzen Vortrag zum Gesamtkonzept Feuerwehr, gefolgt von der Vorstellung einiger neuer Techniken und Innovationen, die sich zurzeit in der Entwicklung oder Testphase befinden. Dabei ging es vor allem um den Telenotarzt, der seit 2014 im Einsatz ist und in Fällen, die keine physische Anwesenheit des Arztes erfordern, den Sanitätern zur rechtlichen Absicherung bei Entscheidungen zur Seite steht. Auch über die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen für eine erste oder genauere Übersicht über schwer erkundbare Einsatzorte wird seit Längerem nachgedacht und fleißig daran gearbeitet. Im Anschluss gab es eine Führung durch den riesigen Fuhrpark der Feuerwehr. Dort durften wir uns ein eigenes Bild von den Fahr- und Werkzeugen machen und außerdem einen für den Telenotdienst ausgestatteten Rettungswagen und seine Einrichtung erkunden. Neben einigen spannenden Erklärungen und Erzählungen konnte auch die ein oder andere Diskussion aufkommen, wie zum Beispiel zur Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Elektrofahrzeugen, Problemen und Gefahren bei der Personenbergung nach Verkehrsunfällen durch stabilere Karosserien oder den Einbau großer Akkus in Elektrofahrzeugen, die steigende Anzahl an stark übergewichtigen zu rettenden Personen und der zunehmenden Respektlosigkeit und Aggression der Gesellschaft gegenüber Einsatzkräften. Zuletzt besuchten wir noch die Leitzentrale der Städteregion Aachen und das Büro des Telenotarztes. Nach etwa drei kurzweiligen Stunden endete unsere Tour durch die Wache 1 und damit ein sehr spannender und informationsreicher Abend.

Führung in der Domschatzkammer

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Im Aachener Dom waren die meisten schon einmal, aber in der Domschatzkammer leider nicht. Schade eigentlich, denn die Aachener Domschatzkammer ist einer der bedeutendsten nördlich der Alpen!

Ein Grund mehr, uns beim schönsten Aachener Wetter in das angenehm kühle Gebäude zu begeben, in dem die Schätze aufbewahrt werden. Wir haben unteranderem erfahren, warum Karl der Große (wahrscheinlich) in einem römischen Sarg einer Frau beerdigt wurde und gelernt, dass die Marienstatue im Dom sogar eine Brille und einen Fächer besitzt.

Als kleinen Abschluss durften wir noch in dem Dom und konnten dorthin, wo sonst selten Besucher ohne Führung dürfen, nämlich zum Karlsthron und in die Chorhalle.

Der Besuch der Sternwarte Aachen

Ganz im Sinne unseres Prinzips ‚Wissenschaft‘ machten wir uns am Mittwoch, den 17.01.2018 wissbegierig und voller Vorfreude unseren Horizont zu erweitern auf den Weg zur Sternwarte Aachen.
Bevor wir uns selbst im Sterne beobachten versuchten durften, gab es einen Vortrag um ins Thema einzusteigen. Mit Hilfe des Programm ‚Stellarium‘ wurden uns die verschiedenen Sternbilder erklärt, die zu diesem Zeitpunkt bei wolkenlosem Himmel über Aachen zu sehen gewesen wäre. Es gibt insgesamt 88 Sternbilder am gesamten Himmel. Welche Sternenbilder man am Himmel sehen kann hängt davon ab, wo und zu welcher Jahreszeit man sich auf der Erdkugel befindet. Manche Bilder kamen einem bekannt vor wie z.B. der Orion, der große und der kleine Bär (auch bekannt als großer und kleiner Waagen) oder Pegasus; andere hörte man dagegen zum ersten Mal wie z.B. das Einhorn, das Netz oder das Haar der Berenike. Die Namen der Sternbilder gehen auf alte Erzählungen zurück. Das Computerprogramm erlaubte es uns zudem die Schönheiten des Weltraums vom nahen zu betrachten. Der Orion Nebel oder die Whirlpool Galaxie sind nur beispielhaft für die Nebel und Galaxien zu nennen, die uns gezeigt wurden. Das Programm ‚Stellarium‘ ist im Internet frei erhältlich und jedem, der sich für das Thema interessiert nur zu empfehlen.
Aber genug von der Technik, endlich ging es raus den wahren Himmel betrachten. Auf dem Dach der Sternwarte befindet sich unter einer drehbaren Kuppel mit Öffnung ein großes Teleskop. Das Wetter in Aachen ist ja bekanntlich nicht immer strahlender Himmel mit Sonnenschein, so auch an diesem Abend, deswegen blieb es einem Großteil der über zwanzig Leute großen Gruppe leider verwehrt eine freie Sicht auf einen Stern durchs Teleskop zu erhaschen. Der Ausblick aus der Kuppel allein war schon so sehr romantisch und gefiel uns allen super.