Auslöffeln

Am 14.07 fand unser traditionelles Auslöffeln statt. Bevor wir das Eis verzehren konnten, haben wir zum Semesterende unsere Fahne eingeholt. Danach entstanden viele leckere Kreationen aus verschiedenen Eissorten und verschiedenen Toppings, die wir bei schönstem Wetter im Garten genießen konnten. Auch die Kinder einiger Mitglieder waren vom Eis begeistert. Somit ließen wir das Semester in einem gemütlichen Rahmen ausklingen.

Karaokeabend

Am Montag hat sich die Aktivitas im Tagesraum der Gibspburg versammelt um einen Karaokeabend zu machen. Dieser wurde spontan zu einer Just Dance-Session mit Gesangseinlage umgewandelt. Getränke und Snacks machten den Abend zu einem Highlight, an dem wir die Möglichkeit hatten, uns mit unseren Bundesschwestern auszutauschen und uns kurz vor der Klausurenphase nochmal zu bewegen. Alles in allem ein sehr gelungenere Abend, den wir sicher noch einmal wiederholen werden!

Fuxenflucht

Am 08.06. fand gemeinsam mit der K.St.V. Alania Breslau die Fuxenflucht statt.

Fuxmajora, Fuxmajor und die Füxe sind mit 30-minütigem Vorsprung zum Corps Palaeo-Teutonia losmarschiert, wo wir ein Gefäß mit Gerstensaft über einen Weg nacheinander transportieren mussten ohne, dass etwas verschüttet worden ist, und das noch auf Zeit.

Nach der erfolgreichen Meisterung der ersten Aufgabe, haben wir den Weg über den Lousberg zur nächsten Station bei der Aachener Burschenschaft Teutonia. Kaum waren wir angekommen und hatten das nächste Spiel erklärt bekommen (TicTacToe) klingelte es schon an der Tür.
Nun hieß es schnell für uns Füxe verstecken im Nebenzimmer, während die verirrten Damen und Burschen reingelassen worden sind, und das Spiel gespielt haben, nur um dann festzustellen, dass Sie den ersten Hinweis falsch gedeutet haben, und zur falschen Verbindung gelaufen sind. Leider gab es dann für die auch keinen zweiten Hinweis und sie mussten nochmals überlegen, wohin sie laufen müssen. Zu unsere Gunsten, denn nun hatten wir noch mehr Zeit, das Spiel in Ruhe zu bewältigen.

Danach ging es auf zur letzten Station K.d.St.V Bergland. Die uns freundlicherweise ein sehr Interessantes Spiel angeboten haben, wo wir unsere Geschicklichkeit beim Zeichnen und unser Wissen coleurstudentischer Lieder unter Beweis stellen mussten.

Als wir auch diese Aufgabe erfolgreich gemeistert haben, waren wir weiterhin herzlich eingeladen auf ein gemütliches Bier, bis die Damen und Burschen auch angekommen sind. Der Abend wurde dann gemeinsam noch adh ausgeklungen.

Laetitia – Ringkneipe

Am ersten Freitag im Juni wagten 7 Laetiten die Fahrt mit der Deutschen Bahn nach Karlsruhe. Dort angekommen statten wir e.s.v. KStV Laetitia zu Karlsruhe einen Besuch ab und stellten unser Gepäck unter. Durch die Anreise waren wir hungrig und so gingen wir erst einmal etwas essen. Danach spazieren wir in Richtung Schloss und ruhten uns im Botanischen Garten etwas aus. Das Wochenende wurde mit Gegrilltem und frischen Salaten beim Begrüßungsabend eingeleitet, wo wir AV Laetitia zu Tübingen und die Karlsruher Laetiten besser kennen lernen konnten. Da der Samstag zur freien Verfügung stand, gingen wir frühstücken und erkundeten Karlsruhe auf eigene Faust. Am Nachmittag trafen wir uns mit unserer lb HD Eva-Marie, bevor wir mit den Karlsruher Laetiten sehr lecker essen gingen. Unser lb Farbenbruder David schlug die Laetitia-Ringkneipe, in deren Anschluss unsere lb Seniora Jana den Aachener Mitternachtsschrei gab. Der Abend klang feuchtfröhlich aus und wir trafen uns am Sonntag zu einem Weißwurstfrühstück bzw Brunch, bevor wir wieder die Heimreise antraten. Es war ein schönes Wochenende, was uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Wir bedanken uns vor allem bei unseren Farbenbrüdern für Ihre Gastfreundlichkeit.

Mainwanderung

Dieses Jahr sind wir endlich wieder zu unserer alljährliche Mainwanderung gemeinsam mit dem K.St.V. Alania-Breslau aufgebrochen. Dafür haben wir uns vormittags auf unserer schönen Gipsburg getroffen und Rucksäcke und den Bollerwagen mit Proviant für den Tag beladen. Nachdem genug Getränke eingepackt waren, ging es los mit der Wanderung. Die erste Station war traditionsgemäß ein alter Herr der Alanen. Dort wurde gesungen und die erste Runde Schnaps verteilt. Leider ist dieses Jahr der letzte Besuch dort gewesen, da der alte Herr umzieht. Danach haben wir den Campus Melaten überquert, um Richtung Aachener Golf-Club zu ziehen. Dort führt schon immer unsere Route entlang, da sich dort auch der Laetitia-Baum befindet. Hier wurde bei jeder Maiwanderung die Jahreszahl verewigt und im Anschluss die Farbenstrophe gesungen. Nachdem der Golfplatz und der Wald hinter uns lagen, wurde auf dem Herzogsweg eine weitere Pause eingelegt, da eine Runde Flunkyball längst überfällig war. Trotz des noch etwas kühlen Wetters konnte die Gruppe die Ankunft bei den sieben Quellen kaum erwarten, um mit den Füßen im Wasser zu planschen. Auch dort haben wir noch das eine oder andere nun etwas schiefe Lied geträllert. Da die letzte Station somit erreicht war, stand nun der Heimweg an. Der Bollerwagen wurde über den Tag hinweg zum Glück leichter, sodass das Ziehen des Wagens auf dem Rückweg etwas angenehmer wurde. Zuhause angekommen wurde der Grill angefeuert. So konnte sich alle nach der Maiwanderung gebührend stärken und den schönen Tag im Garten und im Keller der Gipsburg ausklingen lassen.

Fuxen-Paukseminar

Am 20.4. durften wir bei e.s.v. T! Rheno-Borussia bei ihrem Pauken-Seminar dabei sein. Nach einer kurzen aber sehr informativen Präsentation über die Geschichte des Paukens, durften wir auch die Schläger und Schutzkleidung begutachten, wobei unser Fux sie sogar angezogen hat. Nach einem erfrischenden Getränk durften dann auch alle anderen ein bisschen tiefer die jahrhundertealte Tradition des Paukens kennenlernen, indem wir unter der behutsamen Instruktion mehrerer Mitglieder der Rheno-Borussia die einzelnen Basis Bewegungen, die bei einem Schlag-Turnier verwendet werden, nachahmen konnten. Bereits nach wenigen Sekunden wurde einem dann auch schnell bewusst, wie viel sorgfältiges Training hinter dieser Tradition steckt, um die einzelnen Hiebe elegant aussehen lassen zu können.
Obwohl wir eine nicht schlagende Verbindung sind, war der Abend sehr interessant und die perfekte Gelegenheit eine Verbindung mit den Aktiven der Rheno-Borussia zu bauen.

Bunkerführung 

Vergangenen Donnerstag, den 25.11., durften wir an einer Bunkerführung in einem der erhaltenen Hochbunker Aachens teilnehmen. Auf dem Weg durch die 2.700 qm Bunkerfläche hörten wir verschiedene Informationen über den Bau des Bunkers, den Einlassregeln des Bunkers und auch von den 1000 Bombennächten Aachens, in denen Menschen in dem Bunker ausharrten. Angereichert wurde dies mit zahlreichen Anekdoten, die uns die Situation der Menschen im Bunker näherbrachten. Zuletzt sprachen wir dann über die Zeit der Übernahme Aachens durch die Alliierten und wie der Bunker in den Jahren danach genutzt wurde. So erfuhren wir, dass der Bunker bis 1956 von Menschen bewohnt wurde, die ihr Hab und Gut bei der Übernahme verloren hatten. Damit endete unsere Zeitreise, in die Zeit des zweiten Weltkrieges.

Auch wenn es schönere Themen als den Zweiten Weltkrieg gibt, war es doch ein aufschlussreicher Abend und hat gezeigt, wie wichtig es ist sich auch mit den unangenehmen Themen unserer Geschichte auseinanderzusetzen.

 

American-Frat-Stammtisch

Vergangenen Montag, den 15.11.2021 fand unser, gemeinsam mit Alania ausgerichteter, “Fraternity” Stammtisch statt.
Passend zum Motto verkleideten sich alle Anwesenden als unser amerikanisches Pendant. Dabei war der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es blieb nicht nur Shorts, übergroßen Hemden, Cappies und der obligatorischen Sonnenbrille, einige erfanden sogar ihre eigene Bruder/Schwesternschaft und fertigten entsprechende T-Shirts oder Caps an. Neben einer menge Bierpong, Rage Cage oder Flippong, wurde hier, selbstverständlich unter Einhaltung der 2G Regel, ein lustiger Abend mit netten Gesprächen und reichlich Jell-O Shots verlebt.
Die Aufräumarbeiten am nächsten Tag ließen keinen Zweifel: hier wurde ordentlich gefeiert.

Besuch des Centre Charlemagne

Am Donnerstag, den 04.11.2021, haben wir gemeinsam die Ausstellung „Lernen. Forschen. Machen. 150 Jahre RWTH Aachen“ besucht. Neben der Geschichte der 1870 als „Königlich Rheinisch-Westphälische Polytechnische Schule zu Aachen“ gegründeten Hochschule gab es auch einige interessante Exponate wie das an der RWTH entwickelte „Reinheart“, ein mechanisches Pumpsystem als Alternative zum biologischen Spenderherz, zu entdecken. Aber auch, wenn das eigene Herz noch nicht so stark gebrochen ist, dass es vollständig entfernt und durch eine leblose Maschine ersetzt werden muss, arbeitet die RWTH natürlich an der passenden Lösung. Künstliche Herzklappen werden dazu mit patienteneigenen Zellen besiedelt und anschließend, durch den Herzschlag simulierende Druckänderungen, in einer nährstoffreichen Flüssigkeit trainiert, um später fleißig ihren Dienst im Körper aufnehmen zu können, ohne als ungewollte Eindringlinge wieder abgestoßen zu werden. Besonders haben wir uns aber darüber gefreut auch selbst in der Ausstellung vertreten zu sein und darin das Aachener Korporationswesen repräsentieren zu dürfen.

Um diesen lehrreichen und interessanten Abend angemessen abzurunden, sind einige von uns zum Abschluss noch auf einen Glühwein oder Tee bei einer Bundesschwester eingekehrt, wo entspannt über die Eindrücke des Tages geplaudert und sich ausgetauscht werden konnte.